Foto: Thomas Prautsch
Foto: Thomas Prautsch

Der Hawerkamp 31 hat sich in den letzten 25 Jahren zu einem besonderen Ort innerhalb Münsters entwickelt, der mittlerweile weit über die Stadtgrenzen bekannt ist.

 

Viele Jahre nur als Provisorium, als zeitlich begrenzter Kulturstandort gehandelt, gibt es seit dem Verlängerungsvertrag mit der Stadt Münster die Sicherheit, dass Künstler verschiedenster Sparten, Handwerker, Verlage, Kunstdruckereien, ein Computerclub, Proberäume für Bands, Autowerkstätten, das KCM und verschiedene Clubs eine Perspektive haben.

Die Stadt Münster fördert den Kulturstandort Hawerkamp durch die mietfreie Überlassung des Areals. Alle Mieter auf dem Gelände bilden gemeinsam den Verein Hawerkamp 31 e.V. Mit ihrem Engagement und ihren Mietzahlungen erhalten und verwalten sie das Gelände.

Die Selbstverwaltung und der Nutzungsmix sowie die sich daraus ergebende Kommunikation ist ein herausragendes Merkmal und das Konzept des Vereins.

 

Die vom Verein in Eigenleistung gebaute Ausstellungshalle ermöglicht die Einladung auch externer Künstler. Ausstellungen und Projekte werden zur Qualitätssicherung kuratiert und organisiert durch die Kuratierungsgruppe des Vereins. Seit 6 Jahren ist dieser Ausstellungsort am Hawerkamp als Kulturstandort innerhalb der Stadt und darüber hinaus etabliert.

 

Das jährliche kulturelle Angebot am Hawerkamp umfasst:

  • Die wechselnden Ausstellungen in der Ausstellungshalle
  • Die offenen Ateliers
  • Den Frühjahrssalon
  • Das Kampflimmern (Open Air Kino)
  • Kurse und Veranstaltungen im Leeratelier ( z.B. Kulturstrolche)
  • In Zusammenarbeit mit der Lebenshilfe eine Disco für Menschen mit Behinderungeniin der Sputnikhalle
  • Musikkultur und Konzerte der verschiedensten Stilrichtungen in den Clubs
  • Das Atelierstipendium mit anschließender Ausstellung in der Ausstellungshalle
  • Das EdH-Festival (Performance, Konzerte, verschiedene multikulturelle Nahrungserlebnisse)

 

Diese Form der kulturellen Nutzung eines zusammenhängenden Geländes ist in Deutschland einmalig. 

Finanziert wird dieses Programm durch ein Budget des Vereins und umfangreiche ehrenamtliche Arbeit. Darüber hinaus werden für ausgewählte Projekte finanzielle Förderungen akquiriert.